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Erna Hoerler, geb. Fabian Dem Unbekannten und Ungewissen ausgeliefert sind insbesondere die Menschen am Ende ihres Lebens. Es scheint, im Falle der Demenz, als könnten sie ihre Gedanken, Gefühle und die Reaktionen ihrer Körper nicht mehr verstehen; sie fühlen sich wohl dem drohenden Tod ausgeliefert. Auch die Angehörigen verstehen ihre erkrankten Verwandten nicht, wissen nicht was sie wollen, denken und fühlen, insbesondere wenn ein sprachlicher, gestischer und mimischer Austausch nicht mehr möglich ist. Leidet meine Mutter, wünscht sie sich den Tod oder will sie trotz dieser Umstände leben: wie erträgt sie es hilflos ans Bett gefesselt zu sein, künstlich ernährt zu werden, nicht mehr sprechen zu können, sich nicht bewegen zu können, auf die Pflege und die Freundlichkeit anderer angewiesen zu sein. Oder bekommt sie davon wenig mit, lebt zunehmend in einer anderen Welt und verabschiedet sich bewußt ganz langsam von unserer.
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