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In dieser großformatigen Projektion zeige ich Szenen aus meiner Kindheit. Grundlage dieser poetischen Lichtbilder sind Zeichnungen die ich nach Fotografien meines Vaters angefertigt hat, Familienausflügen im Frankfurt der 50er und 60er Jahre. Der Ort, das Historische Museum am Frankfurter Römer, die Hauswand mit ihren Spuren der Vergangenheit, bildeten den Rahmen für diese Erinnerungsarbeit.
Ich lote die Grenze zwischen figürlich- gegenständlicher und ornamental-abstrakter Darstellung aus. Die Realität wird zu einem Muster, das aus Elementen besteht, die sich partiell zu Menschen, Pflanzen, Dingen und Landschaften verdichten. Wir haben die Welt - und alles in ihr - katalogisiert, kategorisiert. Jedes Ding mit einem Namen versehen und in eine Schublade gesteckt. In meinen Bildern sind diese Grenzen zwischen den Dingen fließend, ihre Zuordnung zu einem sprachlich definierten Begriff schwierig. Und doch zeigen die Lichtzeichnungen eine ganz konkrete Welt, wie Karin, Christine und Sigrid am 19. April 1964 in Neu-Isenburg.
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